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Valeria Bese vertraute Medizin-Standort Kiel

Artikel aus den Kieler Nachrichten von Frank Molter

Rumänische Handball-Nationalspielerin und Olympia-Fahnenträgerin von Frank Pries operiert

Handball-Nationalspielerin Anja Althaus erweist sich als vorzügliche Botschafterin für den Medizin-Standort Kiel. Auf Empfehlung der 25-Jährigen, die sich im November 2007 am Marc Klinikum an der Schulter hatte operieren lassen, landete mit der rumänischen Auswahlspielerin Aurica Valeria Bese nun die nächste prominente Handballerin auf dem OP-Tisch von Dr. Frank Pries.

Valeria Bese

Nach ihrer Abreise aus Kiel hatte Althaus zunächst bei Valentina Neli Ardean Elise Werbung für das Mare-Klinikum gemacht. Die Weltklasse-Linksaußen befolgte den Rat der Deutschen, ließ sich von Pries am Knie operieren und gab ihre guten Eindrücke an ihre Mannschaftskameradin Aurica Valeria Bese weiter. Die 28-Jährige, die für den 14-fachen rumänischen Meister CS. Oltchim Ramnicu Valcea spielt, plagte sich seit längerem mit Schulterproblemen und entschied sich für die Zeit nach den Olympischen Spielen ebenfalls für eine Behandlung Kiel.

Dann schlug ihr Schicksal einen anderen Weg ein. Erst führte das 1,87 m große Rückraum-Ass die rumänische Olympia-Mannschaft als Fahnenträgerin in Peking an, dann folgte mit Platz sieben die große Enttäuschung - und dann liefen diesen Monat noch mehr Tränen: Nach einem Schlag, der dumpf und heftig war und das Knie verdrehte wie eine Spirale, landete Bese im Freundschaftsspiel gegen Ungarn unsanft auf dem Parkett und wusste: Das war's jetzt erst einmal. Diagnose Kreuzbandriss.

Am Mittwochvormittag im Reha-Zentrum-Ostküste, Mare Aktiv konnte die blonde Rumänin schon wieder lachen. Begleitet von Ehemann Adrian, schlich sie auf Krücken zur Nachbehandlung mit Mare-Mitarbeiter Kay Hagensen. 20 bis 30 Minuten täglich verbringt Besen in den Händen des Kieler Physiotherapeuten. „Mir geht es schon wieder sehr gut“, sagte sie. Alles sei gut verlaufen. Geplant war einst eine Schulter-OP, für die die junge Frau in der Heimat keinen „vernünftigen“ Arzt gefunden habe. Dass ihr Dr. Frank Pries nun wie bei Filip Jicha vom THW Kiel stattdessen den Innen-Meniskus zusammengenäht hat, trägt sie sichtlich mit Fassung.

38 Tore erzielte Bese in der abgelaufenen Champions-League-Serie für ihren Club. An dieser Leistung will sie nach acht Monaten Sport-Pause und Aufbautraining anknüpfen. Heute geht es zurück in die Heimat. „Dort werde ich hart für mein Comeback arbeiten“, sagt Bese, der der „THW Kiel“ natürlich ein Begriff sei und die dem verletzten Nikola Karabatic im Mare schon ein kurzes „Hi“ zurief. Im Oktober muss sie bei Pries zur Nachuntersuchung vorstellig werden. „Und außerdem muss ja auch noch meine Schulter gemacht werden.“