Erfolgreiche Zusammenarbeit der Teams vom Mare-Klinikum (Dr. Frank Pries, Dr. Ralph Wischatta, Malte Paetzold) und dem UKSH Abt. Unfallchirurgie (PD Dr. Deike Varoga, Prof. Dr. Andreas Seekamp)
Anlässlich der 13. Verleihung des Schoberth-Preises für Sportmedizin hatte die Ostseeklinik Damp in diesem Jahr am 5. November in das Congress Centrum Damp eingeladen. Der mit 5000 Euro dotierte Preis, der von der Ostseeklinik Damp gestiftet wird, ist einer der wertvollsten Preise der Sportmedizin. In seiner Rede erinnerte Professor Dr. Hans Rieckert vom Sportmedizinischen Institut der Christian-Albrechts-Universität in Kiel an den populären Gründungsvater der Ostseeklinik Damp, Professor Dr. Hannes Schoberth, der von 1966 bis 1974 als Mannschaftsarzt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bekannt war. "Professor Schoberth war ein brillanter Kopf, er hat Damp groß gemacht", sagte Rieckert. Viel Lob hatte er auch für die diesjährige Preisträgerin Claudia Hartz, die mit ihrer Doktor-Arbeit über "Molekulare Analyse der Hämarthrose nach Kniegelenksarthroskopie" die hochrangige Jury überzeugte.
Aus Neumünster stammend weist Claudia Hartz eine interessante Vita auf. Zunächst studierte sie auf Lehramt in Kiel, wechselte dann ihr Betätigungsfeld und ließ sich zur Rettungssanitäterin ausbilden. Erst danach studierte sie Medizin und wählte die Fachrichtungen Chirurgie und Orthopädie. Ihre ausgezeichneten Leistungen als Studentin sollten sich fortsetzen. Die Doktor-Arbeit, bei der sie von Ärzten aus dem Mare-Klinikum Kronshagen und dem UKSH-Unfallchirurgie-Kiel unterstützt wurde, zeigt, dass der menschliche Körper Stammzellen in sich trägt, die die Heilung und Neubildung von Knorpel beeinflussen können. Die herausragende wissenschaftliche Arbeit ist ein wichtiger Beitrag für die Sportmedizin.
Frau Hartz ist seit November 2011 approbierte Ärztin und setzt derzeit ihre Weiterbildung als Assistenzärztin im Department Arthroskopische Chirurgie, Sporttraumatologie von Dr. Frank Pries am Mare-Klinikum in Kiel-Kronshagen fort.